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Dachsanierung

Dachsanierung 2026, welche Förderung sich wirklich lohnt

BAFA-Zuschüsse, KfW-Kredite und steuerliche Abschreibungen für die Dachsanierung. Was 2026 möglich ist, und worauf Eigentümer im Raum Augsburg achten sollten.

· Quirin Strobel · 8 Min Lesezeit

Wer sein Dach saniert, kann mit überschaubarer Mehrarbeit oft fünfstellige Beträge an Förderung mitnehmen. Die Bedingungen ändern sich aber jedes Jahr, und nicht alles, was bei den Förderbanken angeboten wird, lohnt sich wirklich.

Die drei Säulen der Dachsanierungs-Förderung

Wer in Bayern saniert, kann grundsätzlich aus drei Quellen schöpfen:

  • **BAFA, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle**: Direkter Zuschuss als prozentualer Anteil der förderfähigen Kosten. Wird einmalig nach Abschluss ausgezahlt.
  • **KfW, Kreditanstalt für Wiederaufbau**: Zinsgünstiger Kredit mit Tilgungszuschuss. Funktioniert für umfassendere Sanierungen mit nachweisbarem Effizienz-Ergebnis.
  • **§7i EStG, steuerliche Abschreibung bei Denkmal**: Wenn Sie ein denkmalgeschütztes Haus sanieren, können Sie die Sanierungskosten über zwölf Jahre mit erhöhten Sätzen abschreiben.

Die meisten Eigentümer nutzen entweder BAFA *oder* KfW, Doppelförderung ist nur in seltenen Konstellationen erlaubt.

BAFA, schnell, einfach, planbar

Für die reine Dachsanierung mit verbesserter Dämmung ist BAFA in den meisten Fällen die erste Wahl. Aktuell gilt:

  • **15 % Zuschuss** auf die förderfähigen Kosten der Dachsanierung
  • **Plus 5 %**, wenn die Sanierung im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) stattfindet
  • **Maximal 60.000 € Förderung** pro Wohneinheit pro Kalenderjahr

Damit BAFA zahlt, muss der U-Wert nach Sanierung mindestens **0,14 W/(m²K)** für Dachflächen erreichen. Das schaffen wir mit einer normalen Aufsparrendämmung von 22 cm Holzfaser locker.

Wichtig: Der Antrag muss **vor Auftragsvergabe** gestellt werden. Wer erst beauftragt und dann Förderung beantragt, geht leer aus.

KfW, für die größere Sanierung

Die KfW lohnt sich, wenn die Dachsanierung Teil eines größeren Sanierungspakets ist, etwa zusammen mit Heizung, Fenstern und Fassade. Der KfW-Wohngebäude-Kredit (Programm 261) bietet:

  • Kredite bis **150.000 €** pro Wohneinheit
  • Tilgungszuschuss von **5 bis 25 %**, abhängig vom erreichten Effizienzhaus-Standard
  • Effektivzins deutlich unter Marktniveau

Für Eigentümer, die ohnehin energetisch komplett sanieren, ist KfW oft die wirtschaftlichere Wahl gegenüber BAFA, auch wenn der Aufwand höher ist.

§7i, der Joker für Denkmal-Eigentümer

Wer ein eingetragenes Denkmal saniert, kann die anerkannten Sanierungskosten über zwölf Jahre mit deutlich erhöhten AfA-Sätzen abschreiben:

  • **Acht Jahre lang 9 %**, dann **vier Jahre lang 7 %**, kumuliert 100 % der Sanierungskosten
  • Bei Eigennutzung über §10f EStG mit etwas niedrigeren Sätzen, aber gleicher Logik

Voraussetzung: Saubere Dokumentation und denkmalrechtliche Bescheinigung. Wir liefern bei Denkmal-Projekten die nötige Bauablauf-Dokumentation und arbeiten mit Architekten und Steuerberatern zusammen, die die Anträge sicher durchbringen.

Was bei Strobel-Projekten typisch ist

Bei einer durchschnittlichen Komplettsanierung im Raum Augsburg (Einfamilienhaus, ~150 m² Dachfläche) bewegen wir uns in folgenden Größenordnungen:

| Förderquelle | Typischer Zuschuss/Kredit | |---|---| | BAFA Standard | 9.000 bis 15.000 € | | BAFA mit iSFP | 12.000 bis 18.000 € | | KfW 261 (bei Komplettsanierung) | 15.000 bis 30.000 € + zinsgünstiger Kredit | | §7i bei Denkmal (über 12 Jahre) | bis 100 % der Sanierungs-AfA |

Die Werte sind Orientierung, die konkrete Förderhöhe hängt von Ihrem Sanierungs-Konzept, dem erreichten Effizienz-Standard und dem genauen Auftragsumfang ab.

So gehen wir bei Strobel vor

Wir sind keine Energieberater und füllen keine Förderanträge aus. Was wir können: Ihnen vorab realistisch sagen, welche Sanierungs-Tiefe in welcher Förderlogik landet, und unsere Sanierung so planen, dass die Förder-Voraussetzungen am Ende stimmen.

Bei größeren Projekten arbeiten wir mit Energieberatern aus der Region zusammen, sie übernehmen die Antragsstellung, wir die handwerkliche Umsetzung. Das Ergebnis: keine bösen Überraschungen, kein Förder-Leerlauf.

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**Sie planen eine Dachsanierung und wollen wissen, welche Förderung in Ihrem Fall realistisch ist?** Schreiben Sie uns kurz Ihr Vorhaben, wir geben Ihnen im Beratungstermin eine ehrliche Einschätzung. Auch dann, wenn die Förderung nicht der Hauptgrund für Ihre Sanierung ist.

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